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        <title>Meyer, Miller, Smith.</title>
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        <description>Head. Hands. Heart. We believe that there is a real connection between craftsmanship and communication.
		As information and intelligence becomes the domain of computers, society will place more value on the one human ability that cannot be automated: Emotions. 
		People want to experience beauty, enjoy one’s work, feel passion, they want to interact with each other. We all want.
		That’s why we believe that the future of brands is interaction, not commodity. It’s not something you buy, but something you participate in. </description>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 19:15:28 +0200</pubDate>

                        <item>
            <title>Does the Internet Kill the Car?</title>
            <link>http://www.meyermillersmith.com/2010/05/29/Does-the-Internet-Kill-the-Car</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://userdata.meyermillersmith.com/blog/doestheinternet.jpg&quot; style=&quot;width: 450px; height: 303px;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann, wo und mit wem dieses Gespr&amp;auml;ch statt gefunden hat, weiss ich leider nicht mehr im Detail. Ich bin jedoch ziemlich sicher, das es a) im Rahmen irgendeiner Neuvorstellung irgendeiner neuen Modellvariante irgendeines Automobilherstellers stattfand, und dass es b) ein Professor f&amp;uuml;r Automobildesign war, der mir die folgende pers&amp;ouml;nliche Beobachtung nahe gebracht hat. Eine Beobachtung, die mir einfach nicht aus dem Kopf geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;--more--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kind, so hatte mir der Designer erz&amp;auml;hlt, konnte er das Leben seines Vaters anhand der Autos beschreiben, die dieser besessen hat. Noch heute hat er jedes einzelne vor Augen: Zuerst kam ein gebrauchter K&amp;auml;fer ins Haus, das olivgr&amp;uuml;ne Standardmodell. Dann ein Opel Rekord, ein 1700 L, ebenfalls gebraucht, ein weisser mit blauem Dach. Sp&amp;auml;ter, mit beruflichem Aufstieg und damit verbundenem steigendem Einkommen, wechselte der Vater zur Marke Mercedes: Ein 200er, der letzte mit Heckflossen, gefolgt von einem dunkelblauen 280 S. Er hatte es geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein eigener Sohn, fuhr er fort, ist jetzt 12 Jahre alt, und er verbindet mich &amp;uuml;berhaupt nicht mit Autos. Er verbindet mich mit den Apple-Computern, die ich besitze, und mit meinem iPhone. Mein Sohn will nicht wissen, wann mein neuer Audi TTS geliefert wird, sondern ob und wann ich mir das neue iPad hole. Er lachte. Das alles ist in einer einzigen Generation passiert, und ich wette, den Managern in den Automobilfabriken f&amp;auml;llt diese Ver&amp;auml;nderung in unserer Gesellschaft noch nicht einmal auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchen Menschen fallen Dinge auf, von denen man w&amp;uuml;nschte, sie w&amp;auml;ren einem selbst aufgefallen. Vor allem, wenn die pers&amp;ouml;nliche Erfahrung eine identische ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich nicht nur an jedes Auto meines Vaters erinnern, ich habe sogar noch alle Kennzeichen im Kopf - so untrennbar waren Familienleben und Autofahren miteinander verwoben. Ich habe Autos geliebt, kannte jedes Modell auf der Welt, konnte die wichtigsten technischen Daten aus dem Ged&amp;auml;chtnis herunterbeten. Ich habe von Autos getr&amp;auml;umt, und es waren grosse Tr&amp;auml;ume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von meinen beiden S&amp;ouml;hnen hat nur einer den F&amp;uuml;hrerschein gemacht, er f&amp;auml;hrt ab und zu das Auto seiner Mutter. Der andere findet ebenfalls, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als Autos. Sein Macbook und sein iPhone zum Beispiel. Zugegeben, beide interessieren sich durchaus daf&amp;uuml;r, welches Modell ich gerade fahre, welches ich geliehen und welches ich getestet habe. Aber es ist ein eher peripheres Interesse, keines, das mit irgendeiner Form von Kaufabsicht einhergeht. Und schon gar nicht mit Tr&amp;auml;umen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespr&amp;auml;ch mit dem Designer hat mir deutlich gemacht, dass die automobile Ausweitung der eigenen Pers&amp;ouml;nlichkeit an ihre Grenzen gestossen ist - noch nicht in China und noch nicht in Indien, aber in unserer Gesellschaft. Mein erstes Auto hatte mich aus unserem kleinen St&amp;auml;dtchen heraus geholt, mir andere L&amp;auml;nder, andere Menschen, andere Leben gezeigt, auch wenn es sich nur um eine Fahrt von D&amp;uuml;sseldorf nach Amsterdam handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine S&amp;ouml;hne lernen die Welt anders kennen. Real ab und zu mit dem Auto, manchmal mit der Bahn, oft mit Billigfl&amp;uuml;gen - aber zunehmend auch virtuell: mit internetf&amp;auml;higem Computer und Mobiltelefon. Wohl gemerkt, nicht anstelle von realer Erfahrung, sondern als Erweiterung dieser Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das scheint mir der entscheidende Punkt zu sein: Wo uns die automobile Fortbewegung in &amp;uuml;ber 100 Jahren bis an die Grenze der Ausweitung unserer eigenen Pers&amp;ouml;nlichkeit transportiert hat, bringt uns das Internet m&amp;uuml;helos weiter. Es verbindet uns rund um die Uhr mit der gesamten Welt, macht uns in Sekundenbruchteilen omnipr&amp;auml;sent, verleiht uns eine andere, scheinbar universale Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nat&amp;uuml;rlich geht es hier nicht um eine k&amp;ouml;rperliche Form der Grenz&amp;uuml;berschreitung. Aber es geht um eine Ausweitung unserer Pers&amp;ouml;nlichkeit die, selbst wenn sie auf einer anderen Ebene stattfindet, nichtsdestoweniger real erfahrbar ist. Und die, zumindest f&amp;uuml;r die j&amp;uuml;ngere Generation, immer attraktiver wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich? Ich werde mich auch morgen wieder ganz real in ein Auto setzen, und es wird mir auch morgen wieder -mehr oder weniger viel- Spa&amp;szlig; machen. Aber ich werde dabei genau beobachten, wie und wo diese Form von automobiler Fortbewegung ihren Stellenwert ver&amp;auml;ndert. In mir und in unserer Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlie&amp;szlig;lich ist nicht nur das Auto mobil, auch seine Bedeutung. Wohin sie sich bewegt, dieser Frage werde ich in Zukunft etwas intensiver nachgehen m&amp;uuml;ssen.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Sat, 29 May 2010 19:10:45 +0200</pubDate>
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