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Für manche Vistenkarten benötigt man eine Sportfahrerlizenz.

by Müller, Bernd 21 August 2010 in Roadstories GmbH

Es gibt Vistenkarten, die kennen nicht viel mehr als Namen und Anschrift ihrer Besitzer, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Arbeitsplatz und Webseite.

Unsere kennen sich sogar mit Querbeschleunigung, Längsdynamik, Torsionssteifigkeit, Spur- und Sturzeinstellung, Torque Vectoring, Massenträgheit um die Hochachse und optimierter Bremsperformance aus.

Dass unsere brandneuen kleinen Informationsträger ganze Roadstories erzählen können, verdanken wir den Designern von Meyer, Miller, Smith. Die kennen sich nicht nur bestens mit Personal and Corporate Identities aus, sondern haben sich auch ganz offensichtlich von unseren vorherrschenden Gesprächsthemen inspirieren lassen.

http://www.meyermillersmith.com/Work/Roadstories-Logo/

Gerüchteküche: Ab sofort geschlossen.

by Müller, Bernd 14 August 2010 in Roadstories GmbH

(Der Neue steht dahinter.)

 

Wie das so ist: Irgend jemand macht auf einer Teststrecke ein paar Fotos, die er nicht machen sollte, schickt sie an ein paar Autoblogs, an die er sie nicht schicken sollte, und schon fängt die Gerüchteküche an zu brodeln. Weltweit und wochenlang wurde über einen neuen Stratos spekuliert, diskutiert, fehlinformiert.

Was ich dabei am interessantesten fand war, wie lebendig diese automobile Legende nach 40 Jahren noch ist, wie leidenschaftlich über einen möglichen Nachfolger debattiert wird. Ich bin also nicht der einzige, der davon überzeugt ist, dass der Lancia Stratos eines der extremsten, emotionalsten und faszinierendsten Autos der Welt war und ist. Ein agressiver Siegertyp, der mit einem einzigen Heckschwung mehr Sex-Appeal verströmt und Podiumsplätze erobert hat als andere Rennsportgeräte in ihrem ganzen Sonderprüfungsleben. Und der eine moderne Intepretation seiner Form und Funktion absolut verdient hat.

Heute haben wir die offizielle Website des New Stratos online geschaltet, und schon wird es still in der Gerüchteküche, verebbt das Fauchen und Zischen der Blogger-Öfen, verziehen sich die dichten Wortschwaden. Weniger interessant wird es Rallyegottseidank aber nicht:

http://www.new-stratos.com

Für einige Kreativschaffende werden die kommenden Wochen und Monate sogar ganz besonders spannend:

Nach der Website muss die Präsentation auf dem Circuit Paul Ricard auf die Räder gestellt, mit den ersten Highspeed-Aufnahmen zum New Stratos Film begonnen und das neue Buch zum neuen Auto an den Start gebracht werden.

Aber vielleicht sind das alles nur Gerüchte.

Die Wiedergeburt einer Legende.

by Müller, Bernd 3 August 2010 in Roadstories GmbH

Typisch.

Man arbeitet an einem Projekt, von dem man so begeistert ist, dass man am liebsten der gesamten Autowelt permanent Bericht erstatten würde, aber über dessen Fortschreiten absolutes Stillschweigen vereinbart wurde.

Und dann tauchen im Internet die ersten Fotos auf. Dieses wurde offensichtlich auf dem Fiat/Ferrari/Lancia-Testgelände in Balocco geschossen. Die Verwandschaft zum legendären Lancia Stratos HF ist unübersehbar, und die Autoren des Artikels haben auch ein paar Informationen über dieses Projekt ausgegraben.

Mehr schreibe ich lieber auch nicht, sonst ärgert sich unser Auftraggeber. Aber wenn ich in ein paar Wochen offiziell darf, dann wird ein etwas detaillierterer, umfangreicherer und auch fotografisch besser dokumentierter Artikel folgen. Bis dahin:

http://www.italiaspeed.it/

Ende einer Dienstfahrt.

by Müller, Bernd 15 July 2010 in Roadstories GmbH

Foto: Daniela Haug

Um einen ansprechenden Rahmen für die Präsentation eines neuen Modells zu schaffen, werden einige Automobilhersteller richtig kreativ; und das schreibe ich in diesem Zusammenhang ohne jede Spur von Sarkasmus.

In der vergangenen Woche habe ich am Ende einer langen Testfahrt in einem Hotel in Maastricht übernachten dürfen, dass ich unbedingt als Tipp für den Design-interessierten Reisenden weitergeben möchte. Selbst wenn man zufällig in der Nähe von Maastricht weilt und nur eine kleine stilvolle Kaffeepause im Mittelschiff der gotischen Klosterkirche einlegen möchte, lohnt sich die Einkehr in das 1438 erbaute Ordenshaus des Kreuzherrenordens.

Näheres zum Kruisherenhotel in Maastricht unter diesem Link:
http://www.chateauhotels.nl/default.aspx?sc=7&taal=de

Grosses Kino: Roding und der Ring der Sachsen.

by Müller, Bernd 17 June 2010 in Roadstories GmbH

Foto: Daniela Haug

Die Einladung kam per E-Mail, und sie lautete: Ob ich nicht Lust hätte, den Prototypen des neuen Roding auf dem Sachsenring probezufahren.

Den neuen Roding?

Bislang war ich der festen Überzeugung, so ziemlich jeden Hersteller des automobilen Universums namentlich zu kennen. Aber Roding? Dahinter vermutet man weniger eine bislang unbekannte Sportwagen-Manufaktur als -na, sagen wir mal:- eine Provinzstadt im oberbayerischen Wald.

Ich google: Roding ist eine Provinzstadt im oberbayerischen Wald. In Roding wird der Roding gebaut.

Nun sind Namen, wie der Volksmund so schön sagt, ohnehin Schall und Rauch, und an Roding kann man sich duchaus gewöhnen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass seine Wiege auch in Wipperfürth oder Wanne-Eickel hätte stehen können („Ich fahre einen Wanne-Eickel“).

Der visuelle Erstkontakt findet ebenfalls im Internet statt, und ich würde lügen, wenn ich behaupte, es wäre Liebe auf den ersten Klick. Massenkompatible Ästhetik sieht anders aus. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich es durchaus begrüße, wenn Design polarisiert. Auch wenn ich es zunächst als gewöhnungsbedürftig, irritierend oder gar verstörend empfinde, eines kann ich polarisierendem Design nicht vorwerfen: langweilig zu sein.

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Kontaktsperre serienmäßig.

by Müller, Bernd 7 June 2010 in Roadstories GmbH

Foto: Bernd Müller

 

Gehört zwar gerade nicht zum Thema, aber: Ist Schwarz eigentlich schon wieder das neue Weiss? Oder war Weiss noch nie das neue Schwarz, wie die Autohersteller uns glauben machen wollten?

Im existentialistisch-schwarzen Einreiher, das glänzend schwarze Haar akkurat geschnitten und sorgfältig zurückgegelt, begleitet mich der höfliche Porsche-Mitarbeiter, der mich früh morgens am Flughafen Stuttgart erwartet, zu einem basaltschwarzen Panamera S.

Wenige Minuten später brabbeln wir niedertourig auf der gewohnt überfüllten Autobahn in Richtung Zuffenhausen. Ehrlich gesagt, ich bin kein großer Freund des Panamera; auch nach einer ausführlichen Gewöhnungsphase steht die Verballhornung der klassischen 911er Form einer wohlwollenden Annäherung meinerseits noch immer störrisch im Weg. Hat man aber erstmal in diesem adipösen Athletiker Platz genommen, verlieren formale Äußerlichkeiten an Bedeutung. Geborgen in einer adaptiv-gedämpften Landschaft aus Luxus und Leder, genieße ich die kurze Fahrt ins Porsche Hauptquartier.

Sogar in einem Porsche und selbst als Beifahrer fällt mir auf, wie sehr mich die Konstruktionsprinzipien eines modernen Automobils von der Außenwelt zu distanzieren vermögen. An diesem wolkenverhangenen Morgen, eingekeilt in eine unaufhörliche Flut von drängelnden Lemmingen, die sich gleich von der Autobahn herunter in die umliegenden Werkshallen und Großraumüros stürzen werden, empfinde ich diese Distanz als durchaus angenehm.

Trotzdem.

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Does the Internet Kill the Car?

by Müller, Bernd 29 May 2010 in Roadstories GmbH

Wann, wo und mit wem dieses Gespräch statt gefunden hat, weiss ich leider nicht mehr im Detail. Ich bin jedoch ziemlich sicher, das es a) im Rahmen irgendeiner Neuvorstellung irgendeiner neuen Modellvariante irgendeines Automobilherstellers stattfand, und dass es b) ein Professor für Automobildesign war, der mir die folgende persönliche Beobachtung nahe gebracht hat. Eine Beobachtung, die mir einfach nicht aus dem Kopf geht.

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Leadership is a matter of how to be, not how to do.

by Müller, Bernd 10 December 2009 in Meyer Miller Smith

When you are young, and I mean young-young, life offers you some very exciting ways to venture beyond your own limitations and explore your individual potential. Skateboarding is one of them, and in my opinion one of the most rewarding (Yes, dear best-agers, I know, you can still start skateboarding when you are sixty, but the chances to become a pro are very slim. Then again, chances to get seriously hurt are definetely much, much higher. How about inlining?).

Anyway, in 1978 I set up my own skateboard shop, and although I’ve never been a really good skateboarder, a 15-year-old team member of the shop went on to become one of the world’s most famous skateboarders. For me Claus Grabke was the essence of what skateboarding should be: a great combination of art, music and athletics to build your own personality and find the courage, the dedication and determination it takes to make your dreams come true.

Although I later on left the world of skateboarding, skateboarding never left me. That’s why I keenly followed the recent online-release of ELEMENT, a documentary in 4 parts about one of the most successful and influential skateboard companies.

This is the link to chapter 4. Have a look, it’s very inspiring, even if you are a best-ager. Or an inliner. Or both.

 

MAKE IT COUNT, CHAPTER 4 "EARTH" from ELEMENT SKATEBOARDS on Vimeo.

Cool, calm & collected.

by Müller, Bernd 25 November 2009 in Just Interesting

If you ever looked at the chaos on your screen and thought: I can't write on this!, here comes the solution:

Quick look at Ommwriter from Giles Turnbull on Vimeo.

The worst day in the life of a pig.

by Müller, Bernd 9 November 2009 in Better Things To Do

The anthropologist Marvin Harris has a theory that the human race can be divided into porcophobes and porcophiles.

There can't be much doubt about which side of the fence Daniela and Bernd of Meyer, Miller, Smith are coming down on. To witness: The carnivore couple will take part in Porkcamp, a barcamp-style event centered around slaughtering, preparing and eating pigs.

From January 22nd to 24th seven groups of seven porkcampers each plus a butcher to a pig will slaughter the pigs, cut up the meat, prepare (and feast on!) a butcher's meal with fresh black pudding, pork pies and liver sausages. There will be hands-on experiences about warm meat processing, brining, smoking and the production of meat preserves, there will be hams to salt and dry, bags of meat to freeze, lard to clarify, and, best of all, German sausages to make.

It will be the most wonderful weekend. (Maybe not so for the pigs.)

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About me

Müller, Bernd

While studying marketing and market psychology Bernd used to run a skateboard and windsurfing shop, before starting a career in advertising. As a Copywriter, Creative Director and Managing Directorin international advertising agencies like DMB&B and RSCG, Butter, Rang Bernd has been working for clients like Alfa Romeo, Citroen, Cartier, Jacobs-Suchard, Johnson & Johnson, Ruhrgebiet, Mars, Schweppes and many more.

In 1992 Bernd moved to London where he established Wowhaus, a commercial production company. He also became founder member of a Soho club and later set up as:if Film Matters with Daniela Haug. Now based in Berlin, Bernd works as a writer and director. In his spare time he succesfully combines two of his favorite hobbies: travelling the world and running marathons.

For his work as a writer and a director Bernd has won numerous international awards in all sizes and colours.

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